Starnberger Sommertheater im Schlossgarten

14/15/16/17 und 21/22/23. Juli 2022:

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN

Nach dem Roman von Choderlos de Laclos.

Bühnenbearbeitung: Manfred Wekwerth (Rechte: Drei Masken Verlag München)

Regie: Regine Ritter

Mitarbeit & Musik: Jan Björn Potthast

Ausstattung: Brigitte Günczler

Mitwirkende: Asa Agren, Ali Akbaba, Thomas Blasig, Smaranda Dancu, Elke Ebert, Lena Hedemann, Amara Palacios, Jan Björn Potthast, Melanie Scheytt

Frankreich am Vorabend der Revolution: Das Ancien Régime dümpelt vor sich hin, der Adel vertreibt sich die Zeit mit erotischen Intrigen. Ein Offizier ist frustriert, dass nur dem alten Adel der Weg zu den höheren Rängen in der Armee offensteht, und greift zur Feder:

„Ich wollte ein Buch schreiben, dass ganz anders ist als das Übliche, das einen Skandal machen wird und das noch bestehen wird, wenn ich längst von der Erde abgetreten bin.“

Das ist ihm gelungen, dem Monsieur Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos. Sein Briefroman „Gefährliche Liebschaften“ (französisch: Les Liaisons dangereuses) wurde ein skandalumwitterter Beststeller seiner Zeit – und ein Klassiker der Weltliteratur. Die Académie Goncourt wählte ihn 1999 zum bedeutendsten französischen Buch aller Zeiten.

„Gefährliche Liebschaften“ ist mehr als ein Sittengemälde des ausgehenden Ancien Régime – es ist ein zeitloses Panoptikum menschlicher Liebe, Lüste und Leidenschaften, ein Kaleidoskop der Eitelkeiten und Bosheiten, ein abgründig-unterhaltsames Geflecht von Intrige, Verrat und Manipulation.

Der ebenso vielbewunderte wie umstrittene Briefroman, der am 23. März 1782 erschien, wird immer wieder für die Bühne oder das Kino adaptiert. Tragaudion spielt die Bühnenbearbeitung von Manfred Wekwerth.

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/// Der Starnberger Shakespeare-Sommer 2020 musste wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Auch 2021 konnten wir nicht wie geplant „Verlorene Liebesmüh“ aufführen. Aber wir spielten trotzdem endlich wieder! ///

22/23/24. Juli 2021

„Der Bär & mehr von Tschechow“: Tragaudion spielt kleine Komödien im Schlossgarten

Drei Einakter von Anton Tschechow spielt die Starnberger Theatergruppe Tragaudion im Schlossgarten: „Der Bär“, „Der Heiratsantrag“ und „Das Jubiläum“. Drei humoristische Miniaturen, drei verschiedene Regisseure, dreimal absurde bis deftige Komik – ein kurzweiliger Theaterabend zum Neustart!

Tragaudion, seit über 25 Jahren als freie Gruppe erfolgreich, musste den beliebten „Starnberger Shakespeare-Sommer“ im Schlossgarten zuletzt zweimal ausfallen lassen. Jetzt geht es wieder los – mit der humorvollen Seite des großen russischen Dramatikers und Menschenkenners Tschechow (1860-1904).

Aufführungen am 22./23./24. Juli, Beginn 20 Uhr

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Seit 2014 verwandelt Tragaudion den Schlossgarten in eine magische Theaterkulisse, die den perfekten Rahmen für den „Starnberger Shakespeare-Sommer“ bildet. In Form eines Stationentheaters wandelt das Publikum bei unseren Inszenierung durch den Garten und folgt den Schauspielern auf ihrem Weg durch den Barockgarten. Jede neue Station eröffnet den Blick auf ein neues „Bühnenbild“.

Frühere Starnberger Shakespeare-Sommer

Mit einer eigenen Neuübersetzung von „Macbeth“ ging es los: Seit 2014 spielt Tragaudion jeden Juli Shakespeare in einer der schönsten Kulissen überhaupt, dem Schlossgarten Starnberg. Der Shakespeare-Sommer ist mittleerweile eine populäre Institution, die Karten heiß begehrt.

Hier finden Sie Impressionen von früheren Starnberger Shakespeare-Sommern.

2019 mussten die geplanten Aufführungen von „Romeo und Julia“ wegen des tragischen Unfalltodes des Hauptdarstellers Paul Braitinger wenige Wochen vor der Premiere abgesagt werden.

  • 2018: HAMLET

  • 2017: WIE ES EUCH GEFÄLLT

  • 2016: EIN SOMMERNACHTSTRAUM

  • 2015: VIEL LÄRM UM NICHTS

  • 2014: MACBETH

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